Urologie

Ich behandele Männer, Frauen und Kinder mit Erkrankungen der Nieren, Harnleiter, Blase und Harnröhre.
Beim Mann kommen noch die Erkrankungen der Prostata, der Hoden und des Penis dazu.
Bei Kindern kann ich bei Problemen des Einnässens, der Vorhautverengung und anderen Fehlbildungen des Genitales wie z.B. dem Hodenhochstand helfen.
Es gibt Überschneidungen zur Nephrologie, Gynäkologie, Neurologie, Onkologie und Chirurgie.

Vorsorge

Ab dem 45. Lebensjahr haben gesetzlich versicherte Patienten Anspruch auf eine Krebsvorsorge.
Dieses Früherkennungsprogramm beinhaltet die Abtastung der Genitalien und der dazu gehörigen Lymphknoten in den Leisten sowie die Untersuchung von Prostata und Enddarm mit dem Finger.
In den deutschen ärztlichen Leitlinien zum Prostatakarzinom gehen die verantwortlichen Experten davon aus, dass "die alleinige digitale-rektale Untersuchung (DRU) der Prostata als Früherkennungsuntersuchung nicht ausreichend" ist.
Auch in anderen Industrieländern wird die Tastuntersuchung eher als ergänzende Untersuchung eingestuft.
Nicht in der gesetzlichen Vorsorge vorgesehen ist dagegen der PSA-Test, die Untersuchung auf das prostataspezifische Antigen im Blut.
Für den Urologen gilt dieser Wert hinsichtlich der Früherkennung momentan noch als unverzichtbar, auch wenn dieser Bluttest nach wie vor umstritten ist.
Da urologische Krebserkrankungen insbesondere bei Männern häufig sind, halten wir zusätzlich die Durchführung eines Ultraschalls sowie die Untersuchung von Urin für sinnvoll.

Ambulante Operationen

Ambulante Operationen führe ich Moment keine mehr durch.

Ich habe aber gute Kontakte in urologische Abteilungen in Hannover, Minden und Bremen.

Als ambulante Operationen werden folgende Eingriffe angeboten:

  • Beschneidung (auch als Wunschleistung auf Privatrechnung)
  • Durchtrennung des Vorhautbändchens
  • Beseitigung von Wasserbrüchen (Hydrocele / Spermatocele)
  • Operation des Hodenhochstandes (Leistenhoden)
  • Sterilisation des Mannes (Vasektomie)
  • Entfernung von kleineren Geschwülsten am Penis oder Hodensack

Kinderurologie

Die Kinderurologie beschäftigt sich mit Fehlbildungen und Erkrankungen an Niere, Harnleiter, Harnblase und Genitale (urogenitale Erkrankungen) bei Kindern.

  • Hodenfehllage (sollte bis zum Ende des 2. Lj. korrigiert sein)
  • kindliche Harninkontinenz (z.B. durch schleichende Blasenentzündung)
  • nächtliches Bettnässen
  • Harnabflussstörungen
  • Vorhautverengung (optimal ist ggf. eine Korrektur vor Einschulung)
  • u.a.

Unsere Aufgabe ist es, Eltern, deren Kinder an einer urogenitalen Erkrankung leiden, über den Zeitpunkt einer diagnostischen Abklärung oder Therapiemaßnahmen zu informieren. Wir arbeiten eng mit Kollegen anderer Fachrichtungen und Kliniken zusammen, falls erforderlich.

Medikamentöse Tumortherapie

Dieser Begriff ist ein Überbegriff für alle Medikamentenformen, die gegen eine Tumorerkrankung eingesetzt werden können.
Neben der klassischen intravenösen Verabreichung von Medikamenten, landläufig als Chemotherapie bezeichnet, kommen auch Spritzen, Tabletten sowie Blaseninstillationen in Frage.

Folgende Therapieformen bieten wir Ihnen an:

  • Hormonentzugstherapie beim Prostatakrebs mittels Spritzen und/oder Tabletten
  • Einsatz oraler Medikamente in Tablettenform gegen spezielle Tumoren (z. B. TKI-Inhibitoren, Steroide)
  • Intravenöse Therapie oder orale Therapie bei Knochenmetastasen
  • Blaseninstillationen zur Prophylaxe bei Blasenkrebs